Workshops

1 I Registerkompetenz - Schul- und Alltagssprache im Fach Sorbisch und im Sachfachunterricht

Im Workshop werden die Grundlagen und Quellen sowie die unterschiedlichen Nutzungsszenarien der Ressourcen von soblex.de vorgestellt. Möglichkeiten ihres Einsatzes im schulischen Kontext werden mit den Teilnehmern diskutiert. Kernstück des Angebots unter soblex.de ist ein morphologischer Generator für das Obersorbische, der die Grundlage für die Rechtschreibkontrolle und ein Analysetool für sorbische Wortformen, Sätze und Texte bildet.

Dr. Jana Schulz

Sorbisches institut e.V I Institut für Sorabistik der Universität Leipzig

Als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Sorbischen Instituts und Dozentin am Institut für Sorabistik der Universität Leipzig forscht und lehrt Dr. Jana Schulz zu folgenden Themen: • Geschichte und Gegenwart der obersorbischen Schriftsprache • Zwei- und Mehrsprachigkeit • Bilingualer Spracherwerb • Fachdidaktik Sorbisch • Didaktik des bilingualen Unterrichts

2 I "Sprachstandsfeststellung Sorbisch - 8. Klasse"

Im Workshop wird über verschiedene Sprachregister und ihre Rolle in der schulischen Bildung diskutiert. Aktuelle Entwicklungstendenzen werden im Zusammenhang mit der Umgangs-, der Alltags- und Schulsprache resp. der Familien- und Bildungssprache vorgestellt. Anhand von Beispielen aus der Schulpraxis wird über Normen diskutiert und darüber, was als Fehler zu werten ist. Die Fehleranalyse und die Art des Korrigierens sind ebenso Thema des Workshops.

Manuela Schmole I Dr. Madlena Norberg

WITAJ-Sprachzentrum

Als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Sorbischen Instituts und Dozentin am Institut für Sorabistik der Universität Leipzig forscht und lehrt Dr. Jana Schulz zu folgenden Themen: • Geschichte und Gegenwart der obersorbischen Schriftsprache • Zwei- und Mehrsprachigkeit • Bilingualer Spracherwerb • Fachdidaktik Sorbisch • Didaktik des bilingualen Unterrichts

3 I Strategisch- taktisch - klug: Sprachen vergleichen - Sprachen entdecken

Hauptsächlich in Amerika und Großbritannien aber auch im westlichen Deutschland wird die Achtsamkeitspraxis mehr und mehr in den Schulalltag integriert. Verschiedene Programme und Übungen wurden entwickelt und Lehrer wie auch Schüler berichten von positiven Erfahrungen: weniger Störungen, harmonischeres Miteinander, verbesserte Aufmerksamkeit, mehr Ruhe und Freude. Würde eine Achtsamkeitspraxis auch den Schulen in der Lausitz guttun? Bevor wir als Lehrer Schülern Achtsamkeit beibringen, sollten wir sie zuerst selber für uns entdecken und sie trainieren. In diesem Workshop lernen wir verschiedene Achtsamkeitsübungen kennen, welche sich sehr einfach in den Alltag integrieren lassen und (später) auch mit Schülern durchgeführt werden können.

Prof. Grit Mehlhorn

Institut für Slavistik an der Universität Leipzig

Dušan Scholze ist ausgebildeter Lehrer für Sorbisch, Chemie und Mathematik und arbeitet als Dozent für Obersorbisch an der Technischen Universität Dresden. Von 2012 bis 2015 lebte er im Meditationszentrum Plum Village in Frankreich und lernte die Achtsamkeitspraxis kennen. Danach hat er viele weitere Kurse, Workshops und eine Weiterbildung zur Achtsamkeit besucht. In Dresden leitet er Achtsamkeitskurse für Studenten und Schüler und hat eine offene Gruppe für Achtsamkeitsmeditation gegründet.

4 I Systematische Planung eines auf Sachfachliteralität zielenden bilingualen Unterrichts

Der Workshop knüpft an die Fragen des Impulsvortrages an:

  • Wie kann ich effizient effektiven Sachfachunterricht planen, der systematisch zur Ausbildung von Sachfachliteralität führt?
  • Wie bestimme ich funktionale Lernprodukte?
  • Wie erstelle ich schülernahe, lernprozess- und diskursanregende Aufgabenstellungen?
  • Wie bestimme und entwickle ich funktionale sprachliche Unterstützungssysteme?
  • Wie kann ich diese Qualitäten unter Alltagsbedingungen zuverlässig reproduzieren?

Die Teilnehmer erstellen unter Anleitung eigene Unterrichtsplanungen. Sie sind gebeten, ihre entsprechenden Unterrichtsmaterialen als Arbeitsgrundlage mitzubringen.

Oliver Sesemann

Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein

Oliver Sesemann ist ausgebildeter Lehrer für Englisch und Geographie. Seit vielen Jahren arbeitet er als Studienleiter und Landesfachberater Geographie sowie als Landesfachberater Bilingualer Unterricht am Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein. Er organisiert mittlerweile den 9. Landesfachtag Bilingualer Unterricht.


5 I Achtsamkeit und ihre Bedeutung für das Lernen in der Schule - wie wird sie trainiert?

Hauptsächlich in Amerika und Großbritannien aber auch im westlichen Deutschland wird die Achtsamkeitspraxis mehr und mehr in den Schulalltag integriert. Verschiedene Programme und Übungen wurden entwickelt und Lehrer wie auch Schüler berichten von positiven Erfahrungen: weniger Störungen, harmonischeres Miteinander, verbesserte Aufmerksamkeit, mehr Ruhe und Freude. Würde eine Achtsamkeitspraxis auch den Schulen in der Lausitz guttun? Bevor wir als Lehrer Schülern Achtsamkeit beibringen, sollten wir sie zuerst selber für uns entdecken und sie trainieren. In diesem Workshop lernen wir verschiedene Achtsamkeitsübungen kennen, welche sich sehr einfach in den Alltag integrieren lassen und (später) auch mit Schülern durchgeführt werden können.

Dušan Scholze

Freiberuflicher Dozent für Sorbisch und Meditation aus Dresden

Dušan Scholze ist ausgebildeter Lehrer für Sorbisch, Chemie und Mathematik und arbeitet als Dozent für Obersorbisch an der Technischen Universität Dresden. Von 2012 bis 2015 lebte er im Meditationszentrum Plum Village in Frankreich und lernte die Achtsamkeitspraxis kennen. Danach hat er viele weitere Kurse, Workshops und eine Weiterbildung zur Achtsamkeit besucht. In Dresden leitet er Achtsamkeitskurse für Studenten und Schüler und hat eine offene Gruppe für Achtsamkeitsmeditation gegründet.

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6 I Inspektor Lupas untersucht - Komm und forsche mit!

Im Workshop wird ein Korrekturverfahren vorgestellt, bei dem die Lehrkräfte einen schnellen und strukturierten Einblick in die Rechtschreibkompetenz jedes einzelnen Schülers erhalten. Das strukturierte Vorgehen ermöglicht den Lehrkräften, gezielt Übungsformate für den jeweiligen Schüler oder die jeweilige Schülergruppe zu erstellen. Gleichzeitig bietet dieses Vorgehen allen am Lernprozess beteiligten Personen eine unmittelbare Transparenz des individuellen Rechtschreibvermögens des Kindes.

Daniela Knoblich

Sächsisches Landesamt für Schule und Bildung

Daniela Knoblich ist Lehrbeauftragte-Fachausbildungsleiterin in der Fachdidaktik Deutsch/Sorbisch am Lehramt für Grundschulen des Landesamtes für Schule und Bildung (LaSuB), Regionalstelle Dresden. Zudem ist sie Fachberaterin für Sorbisch nach dem Konzept 2plus und Sorbisch ISL (intensives Sprachenlernen) am LASUB, Regionalstelle Bautzen.

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7 I Grundlagen und Bedingungen für die sorbischsprachige Synchronisation von Lehrfilmen

Die LRS (Lese- Rechtschreibschwäche) ist eine spezifische Lernstörung, bei der das Kind besondere Erschwernisse während des Erwerbs des Lesens und der Rechtschreibung zeigt. Unbestritten wirken sich fehlende Lese- und Rechtschreibfertigkeiten auf die Entwicklungsperspektiven und die allgemeine Lebenstüchtigkeit eines Menschen aus. Aus psychologischer Sicht sind dabei vor allem auch die Auswirkungen einer LRS auf die allgemeine Lernmotivation und Entwicklung des Selbstvertrauens eines Kindes von Interesse. Der Workshop hat das Anliegen, aus schulpsychologischer Perspektive Kenntnisse zu möglichen Ursachen der LRS sowie ihre Abgrenzung von anderen Lernstörungen zu vermitteln. Es soll dafür sensibilisiert werden, wie Lehrer eine LRS-Problematik rechtzeitig erkennen und das Kind beim Lernen entsprechend unterstützen können. Eine besondere Herausforderung ist es, eine LRS bei mehrsprachigen Kindern zu erkennen. Anhand einer Analyse-Hilfe, die insbesondere für die Arbeit mit sorbischen Grundschülern entwickelt worden ist, sollen im Workshop Besonderheiten der LRS-Diagnostik bei zweisprachigen Kindern diskutiert werden.

Wolfram Wiezorek

Medienpädagogisches Zentrum Bautzen

Dr. Jana Domel ist Diplompsychologin und arbeitet im Referat “Unterstützungssystem/Schulpsychologie” am Landesamt für Schule und Bildung als Schulpsychologin. Zu ihren Aufgaben gehört die Diagnostik und Beratung für Schüler, Eltern und Pädagogen zu Fragen der Schullaufbahn, Lern- und Verhaltensstörungen.

8 I Teamteaching nach Standards und in der Praxis

“Explainity education-projekt” ist nach Aussage der Betreiber der Website www.explainity.de/education-project/ ein Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit. Ihr Anspruch ist es komplexe Themen zu vereinfachen und jedem zugänglich zu machen. Die Methode “Explainity” bietet vielfältige Möglichkeiten zur Differenzierung im Unterricht und eine kreative Auseinandersetzung mit Unterrichtsinhalten. Papier, Schere, ein schwarzer Stift und gute Ideen sind notwendig, um die Geschichte für das jeweilige Erklärvideo zu gestalten. Komplexe Inhalte zu entschlüsseln und auf kreative Art und Weise den Mitschülern zu präsentieren sind Anspruch und zugleich Antrieb dieser Methode. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln und festigen in selbstständiger Gruppenarbeit ihre Sach-, Sozial- und Medienkompetenz. Anhand konkreter Beispiele lernen die Teilnehmer des Workshops die Methode “Explainity” kennen und erproben sie. Bitte bringen Sie Ihr Smartphone mit.

Diana Scholze I Beno Hoyer

Sorbische Oberschule „Michał Hórnik“ Räckelwitz

Diana Scholze ist ausgebildete Lehrerin für Geschichte und Sport. Sie unterrichtet an der Sorbischen Oberschule “Michał Hórnik” in Räckelwitz außerdem Gemeinschaftskunde und sie ist seit ihrer entsprechenden Weiterbildung als Beratungslehrerin tätig.

Beno Hoyer ist ausgebildeter Lehrer für Geschichte und Religion. Er unterrichtet an der Sorbischen Oberschule “Michał Hórnik” in Räckelwitz außerdem Gemeinschaftskunde.